Wachsendes Archiv

Spohren -                            Hörstücke für keimfähige Gedanken

sind in der Regel kurze Texte, die uns inspirieren.

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Das Haareis

Das Tunneltal in Ahrensburg ist durch umfangreiche Bauarbeiten an Schiene und für Straße in den nächsten Jahren sehr bedroht. Die IG Tunneltal setzt sich für den Erhalt dieser einzigartigen naturgeschützten Landschaft ein. Die IG Tunneltal bat Ahrensburger*innen um Märchen zum Thema: Wie gelangte das Haareis ins Tunneltal? Und was haben die Rentierjäger vor tausenden Jahren damit zu tun gehabt? Diese Geschichte ist unser Beitrag und wir danken Michael Kukulenz für die Zurverfügungstellung der wunderbaren Aufnahmen.

Das Unkraut

Ein Märchen für das Kraut am Rande

Das Licht

Licht und Wärme - das was wirklich nötig ist

Das schlaue Kaninchen

Aus Myanmar

Nicht alle Natur hält Menschen für unterstützenswert.

Hier habe ich einmal mithilfe von Tangram mein Märchen bebildert.

Das Universum im Mund

Diese Geschichte kennt in Indien fast jeder.

Der Dichter aus Jerusalem

Wie Geschichten erzählt werden sollen

Der Guru und der Idiot

Gedanken über das Lehren, den Glauben und das Helfen

Aus Indien

Der Guru und die Wiedergeburt

Warum manche Menschen zur Zeit so die Sau rauslassen.

Aus Indien

Der knorrige Baum

Wert von NUTZLOSIGKEIT                   Ein Text ziemlich nach Zhuang Zi , vielleicht über 2000 Jahre alt. 

Der Tschatschatatutu und der Phönix

Kleines kann große Auswirkungen auf Arroganz und Macht haben.

Aus China

 

Unser Nachbar legte eine mumifizierte kleine Meise in unseren Asch-und Kohleeimer. Wir entdeckten sie und waren erst ein wenig fassungslos. Dann sahen wir die Schönheit des vertrockneten Vögelchens, fast lebensfähig und doch tot. Der Nachbar meinte, es sind ganz viele Vögel tot, weil ihnen Futter und Wasser fehle. Ein Blick auf die Website des Nabu Baden Würtemberg hat uns dann beruhigt. Kommt vor. Die Meisen werden nicht aussterben.

Das Bild, des auf der Asche ruhenden Vögelchens erinnert uns an den Phönix, der aus der Asche wiedergeboren wird. Das wiederum erinnerte mich an das Märchen vom Tschatschatatutu. Ich erzähle es auch als eine kleine Hommage an die verstorbene Helga Krusche-Petri, eine große Hamburger Erzählerin, deren Freude am Aussprechen dieses Wortes ich immer noch im Ohr habe.

Gleichzeitig kann man den Märchentext hören als eine Warnung. Achten und schätzen wir das Kleine, das Unscheinbare, das Abweichende!

 

Der verlorene Rubin

Wie lebst Du, wenn Du Deinen Todeszeitpunkt kennst?

Märchen aus Kaschmir

Der Ziehbrunnen

Ein Text ziemlich nach Zhuang Zi , vielleicht über 2000 Jahre alt. 

Die Schöpfungskraft des Menschen

Wo ist sie versteckt?

Dieser Kerl

Was man ganz sicher weiß!

Die Tragetaschentheorie des Erzählens

Ein Vortrag von Ursula K. Le Guin, übersetzt von Matthias Fersterer,

aus Ursula K. Le Guin: Am Anfang war der Beutel, erschienen im Verlag thinkOYA.

Mit freundlicher Genehmigung von Matthias Fersterer lese ich ihn Euch vor.

 

Le Guins Vortrag hat mich begeistert. Sie spricht Probleme des Erzählens und unserer Lebensweise an, die mich seit Jahrzehnten beschäftigen. Die Fixierung unserer Kultur auf die Heldengeschichte (in Buch, Film, Mythos, Religion, Wirtschaft, Wettbewerb) gefährdet unser Leben in einer immer geschändeteren Umwelt.

Wir arbeiten lieber, als dass wir leben.

Wir vernutzen eher, als dass wir genießen.

Wir beten eher an, als uns als Gestalter*innen zu verstehen.

Wir ignorieren immer wieder und verstehen immer weniger, wie ein Garten, ein Kommunikationsnetz, ein gesellschaftlicher Gedankenstrom, ein Energiegebrauch nachhaltig sein und das Miteinander stärken kann.

Die Zauberperle

Ein Text ziemlich nach Zhuang Zi , vielleicht über 2000 Jahre alt.

Die Zauberstange

Zufall, Vergehen   

Aus Yünnan

Drei Fische

Drei Arten auf Krisen zu reagieren

Aus Indien und Persien

denkort

Tübingen, Neckarinsel, aufgenommen mit IPad, Zeitlupe

Einen Ochsen zerlegen

Ein Text ziemlich nach Zhuang Zi , vielleicht über 2000 Jahre alt. 

Ein kleines Land

Utopie von Laozi

Tao Te King; Kapitel 80

Gefaltete Zeit

"Jeder Moment berührt jeden anderen Moment."

Mary Rosenblum schreibt das in der Kurzgeschichte "Ratte" in Asimovs Science Fiction, 52. Folge.

Zusammen mit der Idee, das Zeit gefaltet vorstellbar ist - ein Fall für Seidentuch.

Spuren im Sand

Nie allein.

Traum vom Schacht

Johan Valentin Andreae (1616)

Traum vom Schacht in : Chymische Hochzeit, Ausschnitte, Erster Tag

Was hör ich denn von nebenan?

Nachbarschaft im Lockdown